Der Stamm der Dras

 

Die Dras und Janoa Stämme haben gemeinsame Vorfahren. Sie haben eine ähnliche Statur, sind vergleichbar groß und haben außergewöhnliche Augen. Allerdings haben sie sich vor langer Zeit auseinandergelebt und so veränderten sich die Dras, nachdem sie in die Sümpfe gezogen sind. Sie sind etwas größer und schlaksiger als ihre Verwandten, sind im Schnitt 1,95m groß und mit nur etwa 57-68kg um einiges leichter als die Janoa. Ohne auf die hohen Dschungelbäume klettern zu müssen und ohne Fokus auf der eignen Tüchtigkeit habe sie nach und nach die Muskeln abgelegt, die ihre verwandten Janoa Stämme ausmachen. Die Dras haben eine sehr blasse, weiße Haut, schwarze Haare und hagere Gesichter. Sie werden mit goldenen Augen geboren, die sich, bis auf ein paar Ausnahmen, in ein auffallendes Violett verwandeln, sobald sie das Erwachsenenalter erreichen. Mit ihren tiefen Augenhöhlen sehen die Dras aber immer etwas düster und gruselig aus.

Vorteile

Der Einfluss des Sumpfes hat sich über viele Zeitalter in die Haut, die Knochen und bis ind die letzte Zelle der Dras vorgekämpft.
 

–    Durch das Leben im Sumpf hat sich eine Giftresistenz ausgebildet, die auch heute noch im modernen Janoa vorhanden ist

–    Zwischen der Zersetzung und Fäulnis die im Sumpf vorherrscht haben die Dras eine Immunität gegen alle geläufigen Krankheiten entwickelt.

–    Diese immunität hilft ihnen auch dabei Dinge zu essen, die schon zersetzt oder vergammelt sind, ohne Schaden zu nehmen. Aus diesen Lebensmittel können sie die gleichen Nährstoffe ziehen wie aus frischen Nahrungsmitteln.

–    Die Dras sind außerdem in der Lage schmutziges Wasser zu trinken ohne negavtive Auswirkungen fürchten zu müssen. Das Gleiche gilt für Alkohol. Es ist fast unmöglich für sie betrunken zu werden!

 

Nachteile
 

–    Der einzige größere Nachteil liegt in ihrer hellen Haut. Sie verbrennt leicht, wenn die Dras in sonnigere Gegenden ziehen und es können sich schnell Wunden bilden

 

Attribute

Die Dras betrachten ihre Gemeinden als ein Ganzes, das wichtiger ist als ihre Einzelteile und legen den Schwerpunkt auf die Einigkeit der Gruppe anstatt auf die Meinung des Einzelnen. Sie sind sich der Tragweite der Absichten der Mann-Nachfahren bewusst, sind scharfsinnige Unterhändler und erkennen schnell jegliche Art von Betrug. Sie verschleiern ihre wahren Motive und sind geschickte Lügner.

Die Jahre waren nicht immer gut zu den Dras, aber es hat ihnen nicht ihre Entschlossenheit geraubt. Ganz im Gegenteil, dadurch haben sie ihren Willen und ihren Fokus auf immer größere Herausforderungen gelenkt.

In Gegensatz zu den Janoa sehen die Dras Eitelkeit und Tüchtigkeit als unerwünschte lästige Eigenschaften an. Das durchnässte und weiche Milieu des Sumpfes ist physisch nicht sehr herausfordernd, so dass die Dras im Laufe der Zeit immer weiter körperlich abbauten.

 

Geschichte
 

Die Dras haben den Großteil ihrer Geschichte auf der Flucht verbracht. Sie existierten ursprünglich als Mitglieder der Janoa aus den Tropen. Als sich die Janoa im Regenwald entwickelten, begannen sich nach und nach Streifen auf ihrer Haus abzuzeichnen. Diese "Tigerstreifen" dienten als natürliche Tarnung und machten es ihnen leichter zu jagen. Da aber nicht alle Familien diese Streifen entwickelten, entstand eine Art Kastensystem zwischen denen mit und denen ohne Streifen. Im Laufe der Zeit führte der niedere Status der Unmarkierten dazu, dass sie als Pseudosklaven der gestreiften Kaste gehalten wurden. Letztendlich flohen die Unmarkierten aus dem Regenwald.

Auf dieser Pilgerreise kamen sie in die Feuchtgebiete und begegneten dem To'resk-Stamm. Obwohl sie es versuchten sich bei den To'resk zu integrieren, wurden sie letztlich abgewiesen. Ausgestoßene, von zwei Welten gemieden, fanden sie ihre eigene Heimat an einem der ungewöhnlichsten Orte: die ungemütlichen und verwesenden Sümpfe. Als die Dras in den Sümpfen ankamen, war ihre Zahl durch Krankheit und Fieber um einiges gesunken. Diejenigen die übrigblieben hatten eine Vision der zweigesichtigen Königin (Two-Fold Queen). Ihre Weisheit offenbarte, das dort wo es Tod gibt auch das Leben zu finden ist. Inspiriert von dieser Vision sahen sie es als ihre Aufgabe an diese Balance aufrechzuerhalten. Sie entschieden sich zu bleiben und machten die Sümpfe zu ihrem Zufluchtsort. Dieser Ort verbarg und beschützte sie vor denen die sie veruteilten und ihnen Schaden zufügen wollten. Geprägt von den Erinnerungen ihrer Zurückweisung lernten sie hier unter die Oberfläche zu gucken und die darunterliegenden Wahrheiten aller Dinge zu erkennen.

 

Kultur


Die Dras huldigen den Gegebenheiten von Elyria, die andere meiden oder fürchten. Die Dras wollen die Welt in Balance halten und wünschen sich das Gleiche für ihr eigenes Leben. Die anderen Stämme betrachten sie oft als ziemlich ghoulartig, was ein wenig an ihrem Aussehen liegen könnte. Darüber hinaus, ermöglicht ihnen ihre Immunität gegen Krankheit und Gifte den Verzehr von Dingen, die die meisten unansehnlich oder ekelhaft finden würden.
 

Sie distanzierten sich von den Janoa und verabscheuen Tätowierungen und andere Markierungen. Sie pflegen ein außergewöhnliches Ritual, in dem sie in die Knochen der Verstorbenen Symbole und Bilder hineinschnitzen, die diese Person und die Ereignisse in ihrem Leben darstellen. Diese Andenken sind entweder im Haus aufgehängt oder werden am Körper getragen, um den Verstorbenen in Erinnerung zu behalten. Das Sammeln der Knocher erfordert Geduld und Zeit, da die Dras es vorziehen, wenn der Körper sich auf natürliche Weise zersetzt. Ein Leichenschauhaus der Dras ist nur ein Gebäude ohne Dach oder Fenster, in dem die Toten vor Schlamm geschützt werden, damit die Körper trocknen und sich zersetzen.

Als Außenseiter haben sie einen starken Streben nach Gemeinschaft und Verwandtschaft mit anderen Dras.

 

Sprache

Auch wenn die Dras sich längst vom tropischen Regenwald und der gemeinsamen Abstammung mit dem Janoa-Stamm abgewendet haben, behalten sie ihr Erbe bei und kommunizieren weiterhin in ihrer Ahnensprache, die wir erstmal nur "Tropical" nennen. Obwohl sie kurzzeitig in einer mehr oder weniger feindlichen Beziehung mit den To'resk lebten, spricht die Mehrheit der Dras nicht "Wetlander". Stattdessen hat ihre Fähigkeit, dem Kontinent einzigartige Erze und Metalle zu bieten, neue Handelsmöglichkeiten geschaffen und die meisten Dras sprechen jetzt "Neran" zusätzlich zu "Tropical".

Religion

Die Dras, wie die Waerd, sind Tifa - Diener der Two-Fold Queen - und haben den Auftrag die Balance zu wahren. Die, die in ihrem Dienst stehen, werden sie oft missverstanden und von anderen missachtet, da ihre Motive nie vollständig verstanden werden. Die Two-Fold Queen ist die Hüterin des Gleichgewichts; der Geber und Nehmer, die Hand des Urteils und die, die Gnade gewährt. Und während einige behaupten, sie tatsächlich gesehen zu haben, sagen diejenigen die es taten, dass sie sowohl ein Leuchtfeuer, als auch die Dunkelheit des Abgrunds ist. Diejenigen, die sie nicht gesehen haben, glauben, dass sie ihre Wünsche durch natürliche Phänomene zeigt und gehen durch die Welt auf der Suche nach Veränderungen, die eine Offenbarung der Königin sein könnten.

 

Mehr als alles andere erkennen die Diener der Two-Fold Queen das Gesetz der Extreme an und glauben: "Wenn zwei gegensätzliche Kräfte ins Extrem gebracht werden, betrachtet man sie als identisch. Daher wird man einerseits geblendet durch ein helles Licht, aber auch durch die Dunkelheit."

 

Infolgedessen bemühen sich die Tifa ein ewiges Gleichgewicht in allen Dingen aufrecht zuerhalten und haben wenig für die vielen Bräuche und Gewohnheiten der anderen Religionen über, um diese Balance zu wahren. Insbesondere glaube die Tifa, dass der Tod nichts als der Dünger des Lebens sei; dass die Dunkelheit nichts als der Schatten des Lichts sei; und das Gut und Böse nichts als Begriffe seien, erfunden von den naiven Stämmen der Mann, um sowohl die positiven, als auch die negativen – aber notwenigen – Taten der Diener zu erklären.

 

Wie in anderen Religionen auch glauben alle Tifa an die gleichen Grundsätze, aber es gibt kleine Unterschiede zwischen den Dras und den Waerd (andere bekannte Al'tifali Anhänger). Wo die Waerd den Tod verehren und Opfer als einen natürlichen Teil des Kreislaufs sehen, huldigen die Dras dem Leben, indem sie es voll auskosten und anderen raten es ihnen gleich zutun. Wo es Überschuss gibt, werden die Dras jagen gehen. Wo es an allem fehlt, werden die Dras sich so weit verteilen, dass es wieder für alle reicht. Ihrer Ansicht nach wird die Königin für die nötige Balance sorgen, sodass es besser ist vernünftig gelebt zu haben und würdig zu sterben.

 

Die dras'schen Anhänger der Two-Fold Queen tragen ein Paar Armbänder, je eins an jedem Arm. Immer als Paar hergestellt besteht eines aus Pechkohle, das andere aus Knochen. Diese Armbänder spielen eine wichtige Rolle für die Dras, da sie ihren Glauben repräsentieren, als Symbol für das befolgen ihrer gütigen Wege und einfach als Erinnerung an die zurückliegende Knechtschaft unter den Janoa. In den meisten Fällen haben Dras, die die Bänder nicht länger tragen ihren Weg verloren, glauben nicht mehr an die Two-Fold Queen oder die Kultur der Dras und sind häufig entweder auf eigenen Wunsch oder auf Wunsch des Stammes verbannt worden. Ausnahmen sind hierbei die Mergoin, die zur rechten Zeit ihre Rüstung anlegen werden und dann anstatt der Armbänder Tücher tragen werden.

Kunst

 

Sie sind bekannt für ihre zarten und einfachen Schmuckstücke, am bemerkenswertesten sind die Armbänder die sie tragen. Sie erschaffen auch andere Accessoires, meist um damit zu handeln, die ebenfalls die Balance widerspiegeln, aber ohne die religiösen und kulturellen Merkmale auskommen, die den Dras so wichtig sind.

 

Sie sind bekannt für ihre Kreationen aus Pechkohle, einschließlich Waffen und Rüstung. Manche ihrer Muster sind denen der Hrothi ähnlich, besonders im Bezug auf ihre Schatullen. Dras'sche Schatullen sind allerdings noch mit bearbeiteten Häuten verkleidet, um sie wasserdicht zu machen.

 

Im Inneren ihrer Häuser kann man oft kunstvolle Muster und Schnitzereien im Lehm bewundern. Ob das Verzichten auf äußere Verzierungen ihrer Häuser auf ihren Glauben oder ihren Wunsch sich von den auffälligen Janoa zu differenzieren beruht, bleibt ihr Geheimnis.

 

Musik

 

Die Dras haben zwei Arten von Liedern. Die Einen sind in charakteristischen, gepaarten Chorklängen gesungen, die unmissverständlich an die Two-Fold Queen erinnern. Die Anderen sind auffallend ernste Balladen, die alleine gesungen werden und sich um Themen wie Leben und Tod, Krieg und Frieden usw drehen. Es werden keine Instrumente, nur ihre Stimmen benutzt.

Wenn sie Musik aus anderen Kulturen spielen bevorzugen sie Blas- und Streichinstrumente wie die Okarina (Kugelflöte) oder die Harfe, typischerweise aus Lehm oder Holz hergestellt.

Ressourcen & Umwelt

 

Das feuchte Sumpfgebiet (Süßwasser) ist, für die meisten einfach nur von Krankheit heimgesucht und giftig, für die Dras der perfekte Lebensort. Die Einsamkeit die damit einhergeht, mit der außergewöhnlichen und exotischen Umgebung und dem ungenießbarem Essen bietet ihnen Frieden und wirtschaftliche Möglichkeiten.

Mit seinen einzigartigen schwarzen Mineralien, Holz und seltenen Pflanzen haben sie zudem eine gewisse wirtschaftliche Stabilität. Die

exotische Pflanzen lassen die Alchemie in den Sümpfen aufblühen, ebenso wie die Nahrungsversorgung. Gewisse in den Sümpfen beheimatete Reptilien bieten ihnen ebenfalls reichlich Essen.

In einer sumpfigen Gegend zu wohnen trieb die Dras zu einem Essverhalten, das andere Stämme wiederwärtig und ungenießbar bezeichnen würden. Meist essen sie Fisch und Fleisch als ihre primäre Proteinquelle, aber sie können durch ihre Anpassung an den Sumpf auch Fleisch essen, dass schon weit über seine Haltbarkeit hinaus ist. Zudem essen sie Samen, die sind in den Bäumen in ihrer Region sammeln. Die merkwürdigste Quelle für Nahrung sind giftige Pflanzen. Wegen ihrer hohen Resistenz gegen Gifte sind sie mehr oder weniger immun gegen die Nebenwirkungen dieser Pflanzen und können sie essen ohne krank zu werden.

 

Material ist in den Sümpfen eher begrenzt und spiegelt sich in ihren Waffen, ihren Unterkünften, ihrer Kleidung und ihren Lagern wider. Das am häufigsten verwendete Baumaterial ist Holz, danach die Pechkohle, die auch für ihre Waffen verwendet werden.

Andere Materialien die die Dras oft benutzen sind Schlamm, Knochen, Raseneisenstein (bog iron), Stoffgewebe, Leinen und tierische Produkte wie Schildkrötenpanzer und Tierhäute.

 

Die Dras sind schwierige Leute, die auf ihre Balance achten. Von außen betrachtet wirken ihre Häuser eintönig und verschmelzen oft mit dem Sumpf, immer in einfachen Formen gehalten. Entweder Kuppeln, Kegel oder Kästen, die aus Lehm, gebogenen Ästen und manchmal aus Pechkohle entstehen. Die sozial höheren Klassen oder reichere Bewohner bauen ihre Häuser hauptsächlich aus Pechkohle oder stärkerem Material, um sich vor den Elementen zu schützen. Da die Dras in den instabilen Sümpfen versuchen möglichst strukturelle und ästethischen Balance in ihren äußerllich schmucklosen Häusern zu schaffen erhalten die Behausungen einen gewissen Charakter. Ihre Häuser stehen aud Stelzen über dem Wasser und haben in manchen Fällen kleine Löcher oder Fenster im Boden, um das Wasser darunter zu erreichen. Öffentliche Gebäude werden, wenn möglich, an Land gebaut, aber nur wenn dort nicht gepflanzt oder andere Landwirtschaft betrieben wird.

 

Soziologie

 

Die Dras schätzen soziale Harmonie und ihren sozialen Klassen fehlt es etwas an der äußerer Würde, die anderen Stämmen so wichtig ist.

–    Aequs (hoher Adel)

–    Librus (Aristokratie)

–    Unius (niederer Adel)

–    Prosus (Bürger)

 

In dras'schen Siedlungen, vielleicht mehr als in allen anderen, wird die Regierungsgewalt soweit es geht unter den Bewohnern aufgeteilt. Während es einen Usher (Bürgermeister) gibt der die gesamte Gruppe betreut, werden einzelne Aufgaben unter dem Prosus und Unius aufgeteilt. Diese zivilen Siedlungen sind in resourcenreichen, aber schwer zugänglichen Bereichen der Sümpfe zu finden, was den Dras aber gut gefällt. Erfahrene Handwerker und andere Produzenten lassen ihre Waren auf verschiedenen Märkten verkaufen, damit sie sich auf ihr Handwerk und die Gemeinschaft konzentrieren können.

 

Manche Kolonien befinden sich in verteidigungsfähigen Positionen und sind besser ausgerüstet um mit Besuchern, freundlich oder feindlich, umzugehen. Sie sind eher in den einfacher zu erreichenden Bereichen des Sumpfes erbaut, da die trüben Wasser und die Giftigkeit die meisten Leute fern halten. Aufgrund dieser Erreichbarkeit und der Tatsache, das die aggressivten Partien des Sumpfes auf Abstand gehalten werden, haben diese sogenannten Gärten, von einem Gärtner (Baron) verwaltet, die besten Märkte der Gegend.

Unter den Aequs befinden sich die Custodians (Graf), die als eine Art Vermittler unter ihresgleichen arbeiten und dafür sorgen, dass der Sumpf in Balance bleibt. Der Handel zwischen den Grafschaften ist entweder gütig oder ziemlich eingeschränkt, je nach Situation der einzelnen Bündnisse. Die Hosts (Herzog) werden damit beauftragt den Sumpf vor Inavsionen zu schützen, was aber noch nie jemand wirklich versucht hat. Das heißt aber nicht das die Hosts nicht darauf vorbereitet sind oder ihre Aufgabe nicht ernst nehmen, ganz im Gegenteil. Grenzen sind mit natürlichen Abwehrmitteln wie Treibsand, giftigen Pflanzen und Tieren, oder mit Gift bepinselten Zäunen versehen. In der Tat ist der erste Schritt in den Sumpf auch mit Abstand der gefährlichste.

 

Führung

 

Von den Führern der Dras Gemeinde wird erwartet, dass sie im tiefsten Inneren absolut selbstlos handeln, um der Gesellschaft voll und ganz zu dienen.

An der Spitze der Führung steht der Palus. Wenn der Palus ohne einen geeigneten Erben stirbt, wird sein Nachfolger durch einen demokratischen Prozess erwählt, in dem der Aequs unter sich wählt. Anders als bei der beliebten Wahl der Neran, wählen die Dras die Person die am wenigstens für den Posten geeignet ist. Derjenige der die wenigsten Stimme bekommt - also der am wenigsten gehasste - bekommt die Stelle. Dieses System sorgt dafür, dass der Palus ausgeglichen und nicht voreingenommen ist, um der Gemeinschaft als Ganzes zu dienen.

 

Bildung

 

Die Dras, von Natur aus immer für die Gemeinschaft da, haben viele Bereiche, die sie der Bildung widmen. Alchemie, Philosophie, Theologie, bardische Fähigkeiten und Handwerksschulen sind die geläufigsten, aber inmitten des Dorfes gibt es oft freie Plätze, auf denen man sich treffen kann, wenn man reden oder lernen möchte.

Eine wichtige Rolle spielt der Geschichtsunterricht. Er ist wichtig zum einen um zu verstehen und wertzuschätzen wo die Dras mit ihrer Gemeinschaft gerade stehen, zum anderen um zu verhindern, dass sich die Geschichte wiederholt.

Militär

Verseuchung, Vergiftung und krankmachende Waffen sind alles Bestandteile der dras'schen Kriegsführung. Obwohl die meisten Dras den Krieg missbilligen gibt es einige an der Macht die wissen, dass die Möglichkeit der Verteidigung überlebenswichtig ist.

Sie bauen auf Kämpfe der Zermürbung und ihre Sümpfe sind bestens dafür geeignet. Verbunden mit der schwächenden Wirkung ihrer Waffen sind die Kämpfe meist ohne direkte Konfrontation vorüber.

In Situationen in denen diese Methoden ihre Wirkung verfehlen gibt es eine Gruppe die Mergoin genannt wird. Kämpfer, die in körperlicher und biologischer Kriegsführung geschult werden. Sie verwenden Waffen, die mit fauligem Schlamm getränkt sind und Rüstung, die ihre sowieso schon gruselige Gestalt noch weiter verstärkt. Sie werden von allen gefürchtet und nur die wirklich dummen oder tollkühnen versuchen ihr Glück. Die Wunden die die Dras zufügen fangen innerhalb weniger Stunden an zu eitern und bringen Schmerz und meist auch den Tod.

Einstellung zu anderen Völkern

Freundlich

Hrothi

Obwohl die beiden Stämme meist in weit entfernten Regionen leben, haben die Dras Respekt vor den Hroti. Die Dras erkennen die gutmütige Natur der Hroti und ihre tüchtige und sanfte Gesellschaft. Obwohl sie verschiedene geschichtliche Hintergründe haben – die Hrothi schrieben aufklärende Schriftrollen, während die Dras ihre Geschichte in Knochen oder ihren Hauswänden verewigten. Andere Gemeinsamkeiten sind der Vorzug von Einsamkeit in ihren Lebensräumen, die Arbeit mit Erz und dem was die Erde hergibt, die verschiedenen Anbautechniken und sogar ihre Tugenden und Laster ähneln sich.

Hier geht es direkt zur Beschreibung der Hrothi.

Waerd

Obwohl diese beiden Stämme hin und wieder Kontakt haben, ist es immer mit genügend Abstand. Die Dras sehen das Verhalten der Waerd wie ein Spiegelbild ihrer selbst. Es ist kein Geheimnis, das die Waerd ihren Sinn für Gemeinschaft auf ein höheres Level heben. Die Dras fühlen sich dadurch zwar ein wenig verunsichert, vertrauen aber auf die Balance der Two-Fold Queen. Während die Waerd wie verrückt Pechkohlegüter von den Dras erhalten, beziehen die Dras von den Waerd ihre Schafe und Ziegen und Bohnen, die bei ihnen als Delikatesse gelten.

Hier geht es direkt zur Beschreibung der Waerd.

Unfreundlich

To'resk

Während die To'resk und die Dras sich nicht feindlich gegenüberstehen, sind sich die To'resk aber der zerrütteten Beziehung zwischen Dras und Janoa bewusst, sehen die Janoa aber dennoch als Verbündete an. Als Ergebnis daraus zeigen die To'resk den Dras eher die kalte Schulter. Aufgrund der Beschaffeheit ihrer Biome sind die Grenzen nur schwer ganz genau aufrecht zu erhalten und so ist es kein Wunder, dass To'resk Botschafter häufig mit dras'schen Hosts über Grenzkonflikte diskutieren müssen. Da keiner dieser Stämme als hitzköpfig bekannt ist, laufen diese Verhandlungen zäh und ziehen sich häufig in die Länge.

Hier geht es direkt zur Beschreibung der To'resk.

Janoa

Vor langer, langer Zeit stammten die Dras und die Janoa aus einem Biom. Es waren dann die Janoa, die den jetztigen Aufenthaltsort der Dras provozierten, aber hier gibt es viele Falschinformationen und Unkenntnis. In Wahrheit begannen die meisten Janoa Streifen zu bilden und die, die es nicht taten, wurden vertrieben. Ihnen werden immernoch gewisse Vorurteile entgegengebracht, da die Janoa auch lange nach der Trennung weiterhin negative Klischees über die Dras verbreiten.

Hier geht es direkt zur Beschreibung der Janoa.

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